Über SCMotif
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Vision
Stand: September 2026
Geopolitische Spannungen, nationalistische Tendenzen und ökologische Katastrophen aus aller Welt setzen die eng vernetzten globalen Lieferketten unter Druck. Welche Auswirkungen KI darauf hat, ist noch schwer absehbar, aber schon jetzt ist zu erkennen, dass Informationsdichte und Geschwindigkeit steigen. Agentische KI beschleunigt dies weiter, denn sie bietet Unternehmen in vielen Bereichen eine nahezu endlose Belegschaft ohne Ruhezeiten.
Um in einer solch volatilen und schnellen Welt zu bestehen, braucht es Agilität. Diese kommt von neuen, entbürokratisierten Prozessen und einer neuen Form der Intelligenz, die diesen Herausforderungen gewachsen ist.
Wir sehen diese Intelligenz in einer Symbiose aus Mensch und KI: Der Mensch trägt die Verantwortung für Strategie und Ausführung, die KI erlaubt ihm, dieser Verantwortung gerecht zu werden, indem sie Informationen sammelt, aggregiert und bei der Einordnung hilft. Sie ist immer auf dem neuesten Stand, kann Szenarien durchrechnen und vergleichen und beispielsweise die Auswirkungen von Zuliefererschwierigkeiten bis zum Kunden verfolgen und Alternativen aufzeigen.
SCMotif wurde von Lovis Anderson in Berlin gegründet.
Ich habe Mathematik an der TU Berlin studiert und am Zuse-Institut zum maschinellen Lernen für die Optimierung von Gasnetzen geforscht. Danach wechselte ich in die Industrie: Zuerst optimierte ich die Produktionsplanung bei der Deutschen Bahn, dann steuerte ich als Product Owner die Entwicklung von Software für das Supply-Chain-Netzwerkdesign bei OPTANO, einem Unternehmen von Kearney.
Seitdem lassen mich Fragen zur Supply Chain nicht mehr los. In diesem Bereich schlummert viel ungenutztes Potenzial. Wer es hebt und schnell fundierte Antworten geben kann, erzielt echte Wirkung. Wenn eine Antwort drei Monate dauert, entscheiden die meisten Unternehmen dagegen lieber aus dem Bauch.
Dass die Zeit für neue Werkzeuge in der Supply Chain reif ist, habe ich beim agentischen Programmieren erkannt. Ich habe diese Werkzeuge früh benutzt und war beeindruckt, dass plötzlich jeder einen kompletten Arbeitsablauf steuern kann, der früher Spezialisten brauchte.
Eine Analyse-Pipeline ist Code. Datenaufbereitung ist Code, Analyse ist Code, Bericht und Dashboard sind Code. KI-Modelle beherrschen das heute alles. Was fehlt, ist die Schnittstelle: Die derzeit vorhandenen Werkzeuge richten sich an Menschen, die sich durchklicken, aber keines an einen Agenten, der die Aufgaben abarbeitet, und an einen Menschen, der das Ergebnis prüft. Diese Lücke schließt SCMotif.