Wer hinter SCMotif steht

SCMotif wird von Lovis Anderson in Berlin gebaut.

Ich habe Mathematik an der TU Berlin studiert und am Zuse-Institut zum maschinellen Lernen für die Optimierung von Gasnetzen geforscht. Danach wechselte ich in die Industrie: Zuerst optimierte ich die Produktionsplanung bei der Deutschen Bahn, dann steuerte ich als Product Owner die Entwicklung von Software für das Supply-Chain-Netzwerkdesign bei OPTANO, einem Unternehmen von Kearney.

Seitdem lassen mich Fragen zur Supply Chain nicht mehr los. In diesem Bereich schlummert viel ungenutztes Potenzial. Wer es hebt und schnell fundierte Antworten geben kann, erzielt echte Wirkung. Wenn eine Antwort drei Monate dauert, entscheiden die meisten Unternehmen dagegen lieber aus dem Bauch.

Dass die Zeit für neue Werkzeuge in der Supply Chain reif ist, habe ich beim agentischen Programmieren erkannt. Ich habe diese Werkzeuge früh benutzt und war beeindruckt, dass plötzlich jeder einen kompletten Arbeitsablauf steuern kann, der früher Spezialisten brauchte.

Eine Analyse-Pipeline ist Code. Datenaufbereitung ist Code, Analyse ist Code, Bericht und Dashboard sind Code. KI-Modelle beherrschen das heute alles. Was fehlt, ist die Schnittstelle: Die derzeit vorhandenen Werkzeuge richten sich an Menschen, die sich durchklicken, aber keines an einen Agenten, der die Aufgaben abarbeitet, und an einen Menschen, der das Ergebnis prüft. Diese Lücke schließt SCMotif.

Lieferketten müssen zunehmend auf kurzfristig veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Ein reaktionsfähiges Netzwerk setzt weniger Lkw ein, stößt weniger Emissionen aus, und die Einsparung spiegelt sich nicht zuletzt im Preis wider, den Menschen für Produkte zahlen.

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